Aus der Geschichte der Klosterbrauerei

  • 1278

    1278 erhielten die Augustiner Mönche vom Cyriakus-Stift das Grundstück am Hospitalplatz geschenkt und erbauten hier ihr Kloster

  • 1369

    1369 brauten und verkauften die Augustiner Mönche in Eschwege nachweislich ihr Bier auch an die Bevölkerung

  • 1516

    1516 Das Deutsche Reinheitsgebot für Bier wird erlassen. Demnach darf Bier nur noch aus Wasser, Hopfen und Malz gebraut werden.

  • 1527

    1527 wird das Kloster im Zuge der Reformation aufgelöst. Landgraf Phillipp nahm den Bau in Besitz - das Kloster wurde eine landgräfliche Rentnerei

  • 1637

    1637 Große Teile des Klosters fallen dem großen Stadtbrand zum Opfer. Die Kapelle bleibt als Seitenschiff der großen Kirche erhalten, ebenso die Keiler und einige Gebäudeteile, u.a. das heutige Braumeisterbüro

  • 1640

    1640 Eschweger Bier wird nach Bad-Sooden-Allendorf exportiert. Der Bierimport war zu dieser Zeit in vielen Städten streng untersagt zum Schutz der eigenen Brauereien

  • 1654

    1654 Das fürstlich hessische Rentamt wurde wieder aufgebaut

  • 1792

    1792 wird das Reihebrauen in Eschwege abgeschafft und die Zahl der Brauberechtigten von 372 auf 32 reduziert

  • 1817

    GF 1817 - 1822 Justus Henrich Andreas jr.* 14.06.17754 + 12.05.1822 braut Andreas Bier im Städtischen Brauhaus an der Wendische Mark und verkauft dieses in seiner Gaststätte Zur Stadt Eschwege bzw. "Syrtaki" in der Marktstraße

  • 1820

    1817 geben auch die 32 Brauberechtigten ihr altes Braurecht ab und überlassen das Brauen 6 Brauereien

  • 1822

    1822 GF 1822-1837 Elisabeth Andreas geb. Heinemann * 04.02.1775 + 09.03.1837 führt die Andreas Brauerei 1828 baut sie ein eigenes Brauhaus an der Wendische Mark

  • 1839

    Georg Christoph Andreas übernimmt 1839 das Altstädter Brauhaus und lagert sein Bier in den Kellern des Leuchtberg Felsenkellers. Im Eschweger Anzeiger, 1839, dem ältesten Beleg für die Historie der Eschweger Klosterbrauerei, erhält der durch die Polizeikommission die Note "ziemlich gut" für seine Biere